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Nibelungenschatz und Untergang

Mit Hilfe des Nibelungenschatzes, den Siegfried ihr geschenkt hatte, lockt Kriemhild fremde Helden nach Worms, um ihre Position am Hofe zu stärken – eine Gefahr, die Hagen erkennt: Er entwendet Kriemhild den Schatz und versenkt ihn im Rhein. Die Gelegenheit zur Rache für Kriemhild bietet sich erst dreizehn Jahre später.

Das Hagendenkmal mit Nibelungenschatz an der Rheinpromenade in Worms (Foto: R. Uhrig) 
Das Hagendenkmal mit Nibelungenschatz an der Rheinpromenade in Worms (Foto: R. Uhrig)
"Es fand in Leid sein Ende - was Liebe einst begann" (von Karl Schmoll von Eisenwerth, Quelle: Postkartensammlung Stadtarchiv Worms) 
"Es fand in Leid sein Ende - was Liebe einst begann" (von Karl Schmoll von Eisenwerth, Quelle: Postkartensammlung Stadtarchiv Worms)

Der Untergang

Kriemhild heiratet nach der Ermordung Siegfrieds den mächtigen Hunnenkönig Etzel, der in Ungarn residiert. Sie bringt ihren neuen Gemahl dazu, ihre Brüder Gunther, Gernot und Giselher nach Ungarn einzuladen.

Hagen und andere warnen vor der Rachsucht Kriemhilds, aber die Brüder nehmen an und ziehen mit großem Gefolge ins Hunnenland. Es gelingt Kriemhild, einen Kampf zwischen Nibelungen und Hunnen zu entfesseln. Einer nach dem anderen fällt – zuletzt sind nur noch Gunther und Hagen am Leben.

Kriemhild verlangt von Hagen den Schatz. Er erklärt ihr, das Versteck nicht preiszugeben, solange einer seiner Herren noch lebt. Daraufhin lässt Kriemhild Gunther den Kopf abschlagen. Aber Hagen triumphiert: Jetzt kennt nur noch er das Versteck, das er niemals verraten würde.

Kriemhild enthauptet den Gefesselten mit Siegfrieds Schwert. Dieses hatte Hagen durch Leichenraub an sich genommen und, um Kriemhild zu reizen, gleich nach der Ankunft in Ungarn ihr unter die Augen gehalten.

Kriemhild wird daraufhin vom alten Waffenmeister Hildebrand erschlagen, weil sie als Frau wagte, einen Helden zu töten.

Am Ende der Sage bleiben in Trauer König Etzel, Dietrich von Bern, Hildebrand und namenlose Umstehende übrig, die den Tod ihrer Angehörigen beweinen.

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Hinweise

Quelle Text: Wikipedia.de

Foto: Es zeigt eines der Nibelungenbilder des Künstlers Karl Schmoll von Eisenwerth. Seine für das "Cornelianum" in Worms geschaffenen Wandbilder verbrannten bei der Zerstörung des Cornelianums im 2. Weltkrieg 1945, doch existieren noch viele Entwürfe aus einer Privatsammlung und die Kartons (Vorzeichnungen) in Originalgröße.